Betreuungsschwerpunkte
Regelmässig definiert die Pfadibewegung Schweiz neue Betreuungsschwerpunkte.
Betreuungsschwerpunkt 2012
Das Betreuungsnetzwerk - Ausbildungssequenzen für Kurse
Die Pfadibewegung Schweiz legt für das Jahr 2012 den Schwerpunkt auf die Verbreitung des Betreuungsnetzerkes.
Für alle Bertreuerkurse (Panorama-, Al-, Coach-, Top-, Präses- und Elternratskurs sowie den Coachweiterbildungen) sind dafür auch Musterblöcke erhältlich.
Das Betreuungsnetzwerk soll in allen Kursen genügend intensiv behandelt werden, damit alle Teilnehmenden und auch die Kursleitungen über einen guten Wissensstand verfügen. Auf dieser Basis wird später in den Folgekursen in den kommenden Jahren aufgebaut werden können.
Hauptziel aller Blöcke:
Die Teilnehmenden kennen das Betreuungsnetzwerk mit den involvierten Rollen und deren Aufgaben.
Pfadi Züri hat bereits Blöcke zum Betreuungsnetzwerk in den Kursen angeboten. Falls du für deinen Block weitere Informationen, Hilfsmittel oder Tipps benötigst, melde dich ungeniert bei uns.
Die Hilfsmittel findest du hier oder direkt auf der PBS-Schwerpunkt-Seite.
Schwerpunkt 2011: Umsetzung neues Pfadiprofil
Das neue Pfadiprofil – Der Nährboden auf dem der Pfadibaum wächst
Seit 2010 haben wir ein neues Pfadiprofil. Das Pfadiprofil beschreibt Ziel, Absicht und Vorgehen der Pfadi. Es umfasst Stufenmodell, welches festlegt welche Stufen in der Pfadi existieren und wie lange diese dauern. Zum anderen beinhaltet es die Stufenprofile, welche für jede Stufe ihren Teilnehmern charakterisiert und wie sie organisiert ist.
Deine Aufgabe: Die Abteilung bei der Umsetzung begleiten
Dieses Jahr ist es deine Aufgabe als Abteilungsbetreuerin, die
Abteilung beim Start der Umsetzung zu begleiten. Je nach Abteilung kann
die Umsetzung der Änderungen weit länger als ein Jahr dauern. Wichtig
ist, dass die Leiterinnen und Leiter bereit sind für die Veränderungen
und etwas ändern möchten. Jede Abteilung soll ihr eigenes Tempo
einschlagen und Schritt für Schritt genau so viel ändern, wie die
Abteilung verkraften kann.
In diesem Schwerpunkt ist es besonders wichtig, dass AL, Coach, Präses, Elternrat, APV sowie Region/Kantonalverband zusammenarbeiten. Wir sehen für dich als Betreuer etwa die unten aufgeführten Aufgabenbereiche. Dein Aufgabenbereich ist natürlich stark von deiner Abteilung abhängig und kann variieren. Sprecht euch deshalb ab wer in der Abteilung konkret was macht.
Mögliche Aufgabenteilung unter den Abteilungsbetreuern
Als AL wirst du die aktive Rolle mitten im Geschen übernehmen. Mit Unterstützung deines Kantonalverbandes motivierst du deine Leiterinnen und Leiter, die Änderungen umzusetzen und führst die Umsetzung gemeinsam mit ihnen durch. Gemeinsam mit den Leitern analysiert ihr den Ist-Zustand und definiert was ihr ändern wollt. Du erarbeitest mit ihnen Massnahmen und Zeitpläne und überwachst den Projektstand bzw. führst eine Fortschrittskontrolle.
Als Coach machst du dich schlau wie die konkrete Umsetzung in deinem Kantonalverband aussieht, damit du den AL bei Fragen unterstützen kannst. Du bist dir bewusst, dass die Umsetzung zeit braucht und nur erfolgreich ist, wenn die Abteilung den Sinn einsieht und motiviert ist etwas zu verändern. Du schaust, dass das Stufenprofil über mehrere Monate immer ein Thema bleibt und motivierst den AL den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen, nach dem ein Teil der Umsetzung erfolgreich abgeschlossen ist. Im Gegensatz zum AL hast du genügend Abstand zum Geschehen und kannst beurteilen, ob die Abteilung nicht zu schnell zu viele Themen anreisst und sich dadurch übernehmen könnte.
Als Elternratsmitglied informierst du dich über das Pfadiprofil soweit, dass du weisst wovon die Leiterinnen und Leiter sprechen. Du interessierst dich für die laufenden und die geplanten Projekte zum Thema Pfadiprofil. Du erkundigst dich von Zeit zu Zeit nach dem Stand der Umsetzung und informierst sie darüber, wie die Eltern und Kinder aus deiner Sicht die Änderungen erlebt haben.
Als Präses machst du dich über das Pfadiprofil soweit schlau, dass du weisst wovon die Leiterinnen und Leiter sprechen. Du hast bei deiner beratenden Tätigkeit die laufenden Änderungsprozesse im Hinterkopf und überlegst dir, ob und wie du in Absprache mit den anderen Betreuern die Umsetzung unterstützen könntest. Ggf. unterstützt du andere Betreuer bei der Begleitung des Veränderungsprozess und schaust, dass die Abteilung genügend Zeit hat um alle Stufen zu durchlaufen.
Als Mitglied des APVs zeigst du dich interessiert an den Neuerungen in der Pfadi und lässt dich durch den AL über den Stand der aktuellen Tätigkeiten informieren. Du stellst dich zu Verfügung, sie in an anderen Themen stärker zu entlasten wenn sie dies in Anspruch nehmen möchten.
Als Mitglied einer Regionsleitung besprichst du die Zusammenarbeit mit deinem Kantonalverband. Du hilfst das Pfadiprofil in die Praxis zu übersetzen und kannst den Abteilungen die Vorteile erklären. Du schaust für die Synergienutzung der verschiedenen Projekte innerhalb der Region und vermittelst zwischen Abteilungen mit ähnlichen Problemstellungen. Ggf. unterstützt du die Abteilungen mit Hilfsmitteln und bleibst in engem Kontakt mit AL, Coach und Kantonalverband um den Überblick des Umsetzungstandes zu behalten.
Schwerpunkt 2010: Stufenmodell
In den letzten Jahren wurde ein neues Stufenmodell erarbeitet und 2008 verabschiedet.
Unter anderem sieht dieses Modell die Möglichkeit einer Biberstufe vor und definiert die Rolle des Venners genauer.
Das langfristige Ziel des diesjährigen Schwerpunktes ist es, dieses Stufenmodell nicht nur auf dem Papier existieren zu lassen, sondern in die Realität umzusetzen.
- PBS Coaching-Schwerpunkt 2010
Analyse der Änderungen für das neue Stufenmodell - Änderungsanalyse
Dieses Hilfsmittel für AL und Coach gibt eine Übersicht über die verschiedenen Anpassungen, die sich aus dem neuen Stufenmodell ergeben. - grafische Darstellung des neuen Stufenmodells
- Factsheet neues Stufenmodell
ein Dokument der Kantonsleitung des Pfadi Kantonalverbandes St.Gallen/Appenzell
Mehr zum Thema neues Stufenmodell findest du auf der Website der PBS.
Schwerpunkt 2009/2010: Das 3x3 in der Betreuung
Das 3x3 findet immer mehr Einzug in die Tourenplanung. Dieser Schwerpunkt zeigt auf, wie der Coach die Planungsmethode 3x3 dazu nutzen kann, eine Unternehmung zu beurteilen und wie man mithilfe des 3x3 einfach zu einem umfänglichen Sicherheitskonzept kommt.
- PBS Coaching-Schwerpunkt 2009/2010
- J+S Kids Merkblatt Wandern
- Für Wanderungen in Wölflilagern besteht ein neues Merkblatt!
Alle Cudesch-Merkblätter zum Thema Trekking findest du auf der Website der PBS.